Mathis Wackernagel, Erfinder des Ecological Footprint

Mathis Wackernagel, Erfinder des Ecological Footprint

Im Frühjahr 2007 war ich für einige Monate in Kalifornien, um die Arbeit des Global Footprint Network kennen zu lernen. Mit der Thematik der natürlichen Ressourcen war ich bereits vertraut, insbesondere durch die Arbeiten von Friedrich Schmidt-Bleek. Während die Debatte in Deutschland sich um die schiere Menge von Ressourcen (Metalle, Mineralien, Holz etc.) drehte, ging es beim Ecological Footprint wesentlich um die Fläche, genauer: die biologisch aktive Fläche als zentrale Maßeinheit.

Wie viel Natur haben wir – wie viel Natur nutzen wir? Das ist die zentrale Frage des Ecological Footprint. Es geht um Angebot und Nachfrage. Und damit letztlich auch um die Grenzen der Ökosysteme. Denn die Oberfläche des Planeten ist nun mal nicht vermehrbar.

Aus diesem Besuch in Kalifornien ist ein gemeinsames Buch mit Mathis Wackernagel, dem Erfinder des Ecological Footprint, entstanden.

Während der Zeit in Kalifornien wohnte ich in San Francisco. Den Weg hinüber auf die andere Seite der Bay, nach Oakland, wo sich das Büro des Global Footprint Network befindet, habe ich oft mit der Fähre zurückgelegt – wunderschön.